Rechenbasis: 100 % = 40 Std./Woche; 75 % = 30 Std./Woche.
Urlaub: 20 Tage dienen als Ausgangswert für den vollen gesetzlichen Jahresurlaub bei einer Fünftagewoche. Höhere Ansprüche aus deinem Vertrag eintragen. Die Vergleichsrechnung setzt fünf Arbeitstage pro Woche voraus.
Trage dein Monatsgehalt ein.
Vergleich ohne Urlaubsstunden:
Jahresgehalt ÷ (Wochenstunden × 52 − Urlaubstage × Wochenstunden ÷ 5)
Durchschnitt über das Jahr:
Monatsgehalt ÷ 173,33 Monatsstunden
Beispiele: Stundenlohn und Monatsgehalt
Rechenannahme: 40 Std./Woche ergeben rund 173,33 Std./Monat.
| Stundenlohn | Monatsgehalt | Jahresgehalt |
|---|---|---|
| 15 €/Std. | 2.600 € | 31.200 € |
| 18 €/Std. | 3.120 € | 37.440 € |
| 20 €/Std. | 3.467 € | 41.600 € |
| 22 €/Std. | 3.813 € | 45.760 € |
| 25 €/Std. | 4.333 € | 52.000 € |
| 28 €/Std. | 4.853 € | 58.240 € |
| 30 €/Std. | 5.200 € | 62.400 € |
| 35 €/Std. | 6.067 € | 72.800 € |
| 40 €/Std. | 6.933 € | 83.200 € |
| 45 €/Std. | 7.800 € | 93.600 € |
| 50 €/Std. | 8.667 € | 104.000 € |
| 60 €/Std. | 10.400 € | 124.800 € |
Für die Monatswerte wird der Stundensatz mit 173,33 multipliziert; zwölf Monatswerte ergeben den Jahresbetrag.
Monatsgehalt in einen Stundensatz umrechnen
Wähle den ersten Reiter und gib dein Bruttomonatsgehalt ein. Die Vergleichsrechnung ohne Urlaubsstunden verwendet zusätzlich die Wochenarbeitszeit und die Zahl deiner Urlaubstage. Sie setzt eine Fünftagewoche voraus und verteilt das Jahresgehalt auf die verbleibenden Arbeitsstunden.
Der einfache Stundenteiler folgt nun deiner eingegebenen Wochenarbeitszeit: Wochenstunden × 52 ÷ 12. Bei 40 Stunden ergeben sich rund 173,33 Monatsstunden. Bei 3.500 Euro Monatsgehalt entspricht das etwa 20,19 Euro pro Stunde. Für tariflich festgelegte Stundenteiler kann eine andere Berechnung maßgeblich sein.
Warum unterscheiden sich die beiden Ergebnisse?
Bei der Rechnung ohne Urlaubsstunden bleibt das Jahresgehalt gleich, während sich der Stundenteiler verkleinert. Der daraus resultierende Betrag ist höher. Er beschreibt einen rechnerischen Verdienst je verbleibender Arbeitsstunde, nicht automatisch den vertraglichen Stundenlohn.
Bei fünf Arbeitstagen wöchentlich entsprechen 20 Tage dem vollen gesetzlichen Jahresmindesturlaub; das ist die Ausgangseinstellung. Vereinbarter Mehrurlaub kann darüber liegen. Der volle Anspruch entsteht erstmals nach sechs Monaten; für Teilurlaub gelten eigene Regeln. Feiertage, Krankheit und abweichende Arbeitstage pro Woche sind in dieser Vergleichsformel nicht gesondert enthalten. §§ 3–5 BUrlG.
Aus Stundenlohn wird ein Monatswert
Im zweiten Reiter multipliziert der Rechner deinen Stundensatz mit den Wochenstunden und 52 Wochen und teilt durch zwölf. Bei 20 Euro und 30 Wochenstunden entstehen so 2.600 Euro pro Monat. Einzelne Kalendermonate können davon abweichen.
Die Beispieltabelle oberhalb des Textes verwendet durchgehend eine 40-Stunden-Woche. Ihre Werte illustrieren die Umrechnung und sind keine Statistik zu üblichen Löhnen in Deutschland.
Überstunden mit einem eigenen Faktor bewerten
Im dritten Reiter gibst du Monatsgehalt oder Stundenlohn sowie die Anzahl der Überstunden an. Bei einem Monatsgehalt gibst du dort die vertraglichen Wochenstunden gesondert ein. Daraus entsteht der monatliche Stundenteiler; bei direkter Stundenlohneingabe entfällt die Umrechnung. Ergänzte reguläre Stunden werden zusätzlich vergütet.
Der Faktor betrifft die gesamte Bezahlung einer Überstunde. Bei 20 Euro Grundlohn und Faktor 1,5 sind das 30 Euro je Überstunde, davon 10 Euro Aufschlag. Voreingestellt ist Faktor 1. Die auswählbaren Zuschläge setzen eine entsprechende Grundlage voraus und legen keinen gesetzlichen Anspruch fest. Maßgeblich sind die für dich geltenden Vereinbarungen. Informationen zu tariflichen Regelungen bietet das Tarifregister des BMAS.
Mindestlohn: welcher Zeitraum gilt?
Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn liegt seit 01.01.2026 bei 13,90 Euro brutto je Zeitstunde. Zum 01.01.2027 steigt er auf 14,60 Euro. Ein höherer Branchenmindestlohn kann vorgehen; für bestimmte Personengruppen bestehen Ausnahmen. Ein Monatsdurchschnitt aus diesem Rechner ersetzt keine Mindestlohnprüfung anhand tatsächlich vergütungspflichtiger Stunden. BMAS: Mindestlohn und Ausnahmen. Stand: 10.09.2026.
Bruttowerte richtig einordnen
Alle Geldbeträge auf dieser Seite sind Bruttowerte. Der Rechner zieht weder Steuern noch Sozialabgaben ab und berechnet keine gesamten Arbeitgeberkosten für Deutschland. Nutze die Ergebnisse als nachvollziehbare Rechenhilfe und gleiche abrechnungsrelevante Werte mit deinen Vertragsunterlagen ab.
Tatsächlich geleistete Schichten kannst du im Arbeitszeitnachweis erfassen. Separate deutsche Vorlagen für Entgeltabrechnung und Arbeitsvertrag sind ebenfalls verfügbar. Für zwei einzelne Uhrzeiten steht der Rechner für Zeitdifferenzen bereit.